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Geschichte der Rettung der Pfarrscheune PLate

pfarrscheune00Ausgangssituation: Was hat den Anstoß für die Rettung gegeben?

Die Gemeinde Plate am Rande von Schwerin hat etwa 3.600 Einwohner, mehr als ein Viertel davon im Seniorenalter, Tendenz steigend. Strukturen und Traditionen sind überwiegend ländlich geprägt. Durch die Nähe zur Landeshauptstadt Schwerin wurde die Gemeinde jedoch auch zunehmend Wohn- und Lebensbereich für viele, die in wirtschaftlichen und behördlichen Leitungsebenen des Landes tätig sind oder tätig waren. Die geistig-kulturellen Ansprüche der alten und neuen Einwohner entwickelten sich entsprechend differenziert, insgesamt aber auf einem durchaus hohen Erwartungsniveau. Hier war seinerzeit (2001) der Ansatz zur Gründung des Jugendförder- und Kulturvereins Plate e.V. Den Anstoß, sich näher mit der baufälligen Scheune zu befassen, lieferte ein verregneter Adventsmarkt auf dem zentralen Dorfplatz vor der Scheune. Bis dahin war das alte Gemäuer wenig beachtet worden, obwohl es zusammen mit dem Pfarrhaus, der Kirche und noch wenigen alten Gebäuden im Umfeld, den historischen Ortskern der Gemeinde Plate bildet.

Ziel: Was wollten wir erreichen?
pfarrscheune01pfarrscheune15Die alte Scheune als Veranstaltungsort für das Dorf zu nutzen - aus dieser Stammtischidee wurden bald die ersten Arbeitseinsätze. Alt und Jung (der Verein und der Jugendclub des Dorfes) räumten aus der Scheune die Reste jahrzehntelanger Nutzung für die Landwirtschaft, u.a. zur  Schweinezucht. In Eigenleistung und mit Hilfe von Spenden ortsansässiger Unternehmen,  wurden Stromleitungen verlegt, Leuchten angebracht, der Fußboden notdürftig hergerichtet und das Dach und kaputte Fenster provisorisch  abgedichtet. Der Lohn waren staunende Nachbarn, die schon beim nächsten Adventsmarkt erstmals seit Jahren wieder die alte Scheune betreten konnten.
pfarrscheune04pfarrscheune05In den nächsten Jahren ging es in kleinen Schritten vorwärts. Verstärkt wurde die Scheune für Veranstaltungen genutzt, für Konzerte, Ausstellungen, z.B. im Rahmen von „Kunst offen“, und für den  jährlichen Adventsmarkt. Dabei kam uns zu Gute, dass die Scheune am Residenzstädterundweg und an der Störwasserstrasse liegt. Somit können auch Touristen von dem Angebot in der Scheune profitieren und sich an dem Denkmalensemble erfreuen.

Umsetzung: Wie sind wir vorgegangen? Wer hat daran mitgewirkt?
Alles schien sich gut zu entwickeln, bis zum amtlichen (baupolizeilichen) Aus im Oktober 2008, weil die Scheune als Veranstaltungsort nicht standfest genug war. Etliche Balken  des Fachwerkes hatten über die Jahre zu sehr gelitten. Mit den Folgen war der Verein überfordert. Da war die Scheune durch unsere Aktivitäten aber schon zu sehr in den Fokus des Dorfes gerückt, als unverzichtbarer Bestandteil des Ortsbildes. Nach jahrelangem Desinteresse wollten die Gemeinde und die Kirche  auf die neue/alte geistig-kulturelle Begegnungsstätte aber nicht mehr verzichten. Die Erhaltung des denkmalgeschützten Objektes, d.h. die Sicherung der Bausubstanz, keine Modernisierung, wurde zum gemeinsamen Anliegen.

pfarrscheune07pfarrscheune08Mit dem Eigentümer, der Kirchgemeinde Plate wurde 2010 durch die Gemeinde ein langfristiger Nutzungsvertrag abgeschlossen. Er bot die Basis für die folgende Sanierung. Dafür wurden von 2010 bis 2012  insgesamt  261.731€ ausgegeben, von der Gemeinde, aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume, aus dem Förderprojekt Leader, mit Mitteln der EU und aus der Region (StALU Westmecklenburg).
Baubeginn war der  06.07.2011. Die feierliche  Übergabe erfolgte am 31.10.2011.

Damit wurde  ein ursprünglich ungenutztes, historisches Gebäude im Ortskern nicht dem Verfall preisgegeben, sondern für Alle geöffnet. Von der Kleinkunst, über Konzerte, Ausstepfarrscheune13llungen, Lesungen, Theatervorstellungen, bis hin zum gemütlichen Grillen mit Tanz auf der Tenne, den inzwischen 14  Adventsmärkten und Public Viewing bei großen Fußballereignissen wie EM und WM, hat hier  alles seinen Platz.

Dabei hat die Scheune ihren rustikalen Charakter behalten und bietet sich auch durch ihr Umfeld für weitere Ideen an, mit denen auch wirtschaftliche Impulse für die Region gesetzt werden können. So denken wir  z.B. über einen Markt nach, bei dem sich Handwerker und Gewerbetriebende aus der Lewitz-Region präsentieren können.

Wie weiter?
Ein Teil der Scheune ist auch nach der Sanierung noch in einem sehr ursprünglichen  Zustand. Ein wesentlicher Teil der Nebenräume, die ursprünglich für die Ferkelaufzucht genutzt wurden, musste leider noch  in seinem ursprünglichen Zustand belassen werden.  Vereine und andere Gruppen in der Gemeinde, wie der Seniorenbeirat,  pfarrscheune06würden diese Räume gern nutzen. Um dies ohne jahreszeitliche Einschränkungen zu ermöglichen, müssen die Räume hergerichtet und energiesparend von innen verkleidet werden, wobei der rustikale Charakter erhalten bleiben soll. Für die Decken ist z.B. rauhes Holz vorgesehene. Zudem sind aber auch Türen und Innenverkleidungen  der ehemaligen Stallfenster nötig. Sinnvoll ist auch die Sanierung der Treppe nach oben, als Voraussetzung für die Nutzung des oberen Bereiches. Anfragen potentieller Nutzer aus dem Dorf gibt es bereits. Diesem Ziel wollen wir mit Fördermitteln, für die wir inzwischen einen Antrag gestellt haben, einen sehr wichtigen Schritt näher kommen.

Das Besondere: Worauf sind wir stolz? Was können andere davon lernen?
Der  Vernetzungs- und Modellcharakter unseres Projektes ergibt sich aus der gemeinsamen Nutzung dieses Gebäudes durch viele Interessenten aus dem Dorf und der Umgebung und die Organisation  durch die Bürger selbst. Alte und junge Plater, Alteingesessene und Zugezogene ziehen dafür längst an einem Strang. Die Fäden pfarrscheune09pfarrscheune14laufen bei dem extra dafür ins Leben gerufenen Scheunenbeirat zusammen. Er steht allen offen, die sich hier einbringen wollen. Bisher haben die Gemeindevertretung, die Kirchgemeinde, der Jugendförder- und Kulturverein und der Seniorenbeirat ihre Vertreter in den Scheunenbeirat entsandt. Die Senioren, um es beispielhaft zu verdeutlichen,  sind damit  nicht nur Partner für gemeinsame Veranstaltungen, sondern auch stets abrufbar die "stille Reserve" für organisatorische Dienstleistungen bei der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (Bestuhlung, Tische, Bänke,  Zeltaufbau usw.) Der Scheunenbeirat wiederum  ist die bewusst installierte, ehrenamtliche Organisationsform der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung und Nutzung des Objekts.
Ursprünglich  durch die Aktivität  eines Vereins wurde hier eine Entwicklung angestoßen, in die sich inzwischen viele Kräfte aus dem Dorf Anteil  haben. Der Jugendförder- und Kulturverein war und ist die treibende und gestaltende Kraft bei der Entwicklung und der Nutzung der Pfarrscheune Plate, aber  das Besondere ist inzwischen die Breite und Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements, für den von den Einwohnern geschätzten rustikalen Veranstaltungsort. Weitere Fördermittel könnten hier neue Impulse geben und Kräfte mobilisieren.pfarrscheune10

gez. Roland Kroll, Jugendförder- und Kulturverein Plate e.V., Vorsitzender, 19.10.2015


Die Pfarrscheune in Plate - K.-P. Elsholt (REGIONAL ANZEIGER Nr. 7/3 Jahrgang, 13. Juli 2016)  lesen...
Rettungsplan für Plates Pfarrscheune (Schweriner Volkszeitung, April 2011)  lesen...
Plater weihen ihre Pfarrscheune ein (Schweriner Volkszeitung, Oktober 2011)  lesen...                  

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16. Plater Adventsmarkt in und an der Pfarrscheune am 27.11.2016, (© Katharina Haustein, K.-G. Haustein)

Grillen mit Musik und Tanz auf der Tenne, Pfarrscheune am 09.08.2016, (© K.-G. Haustein)

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